Was tun bei LWS Schmerzen?

Was hilft bei Bandscheibenvorfällen in der Lendenwirbelsäule ?Physiotherapie St. Gallen Actiway klärt auf.

 

Einleitung:

 

80-90 Prozent aller Menschen leiden in ihrem Leben mindestens einmal an Rückenbeschwerden. Es ist sogar so, dass Rückenschmerzen in Westeuropa zu den Hauptgründen einer Behinderung zählen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Rückenschmerzen werden in spezifisch (die Ursache ist klar zu benennen z.B Bandscheibenvorfall, Bruch der Wirbelsäule oder Tumore)  und unspezifisch(keine klare Ursache im Röntgen oder MRI/ MRT nachweisbar, was die Beschwerden auslöst) unterteilt.  Der Bandscheibenvorfall ist die Ursache Nummer eins für Rückenbeschwerden der spezifischen Art.

 

Definition Bandscheibenvorfall

Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man eine Verlagerung des Bandscheibenkerns (Nucleus pulposus) nach hinten oder zur Seite der Bandscheibe. Hierbei wird der Faserknorpelring der Bandscheibe, welcher den Bandscheibenkern umgibt, ganz oder teilweise durchgerissen. Der Bandscheibenkern kann auf Nerven im Spinalkanal (der Kanal, in dem das Rückenmark verläuft) oder aber im Wirbelkanal (der Kanal, aus dem die Spinalnerven auf ihrem Weg in die Peripherie des Körpers aus dem Rückenmark verlaufen) drücken und dadurch Schmerzen und Funktionsstörungen auslösen.

Ursache

Schäden an der Bandscheibe entwickeln sich in der Regel im Verlauf mehrerer Jahre.

Der Bandscheibenvorfall ist eher ein Problem der sitzenden Bevölkerung. Wir sitzen am Frühstückstisch, beim Weg in die Schule oder ins Büro im Auto, Bus oder Bahn . Dort nehmen wir dann überwiegend auch wieder sitzende Positionen ein. Beim Mittag und dann beim Abendessen und beim abendlichen TV Programm nehmen wir auch wieder auf einem Stuhl oder der Couch Platz. Häufig hat man über den ganzen Tag den Rücken nicht richtig gestreckt.

Häufig haben die Bandscheibenpatienten bereits einige Episoden von Rückenbeschwerden und plötzlichen schmerzhaften Bewegungseinschränkungen (Hexenschuss) hinter sich.

Traumatische Bandscheibenschäden sind Ausnahmefälle. Am häufigsten treten Bandscheibenvorfälle im Alter von 30 bis 50 Jahren auf. Es sind am meisten die Übergänge zwischen mobilen zu stabilen Segmenten betroffen L5 zu S1 und C6 zu 7.

Durch gebeugte Tätigkeiten wie sitzen, heben mit gestreckten Knien und gebeugter Wirbelsäule entsteht im vorderen Bereich der Bandscheiben ein ständiger Druck, der innere Kern verlagert sich nach hinten und drückt auf die Fasern des äusseren Rings. Zusätzlich entsteht bei gebeugter LWS ein ständiger Zug auf die Fasern der hinteren Bandscheibe. Diese Fasern können nach wiederholter Fehlbelastung reissen und der innere Bandscheibenkern kann durch diese Risse nach Aussen entweichen. Häufig passiert dies bei einer plötzlichen Bewegung aus Beugung in die Streckung z.B wenn man sich zum Boden beugt und sich plötzlich wegen der Schmerzen nicht mehr aufrichten kann.

Symptome/Krankheitszeichen :

 

  • Schmerzen im Bereich der Schädigung selbst und im Gebiet das durch den geschädigten Nerv versorgt wird (häufig einschiessend, blitzartig, massiv).
  • Sensible Ausfälle (man kann Berührungen, Kälte oder Wärme nicht mehr wahrnehmen)
  • Motorische Ausfälle (Lähmungen) in der Regel abgeschwächte Muskulatur oder schlaffe Lähmungen. Sehr selten schädigt die Bandscheibe das Rückenmark, sodass spastische Lähmungen entstehen können diese werden dann als inkomplette Querschnittssymptomatik betitelt und treten eher im Bereich der Halswirbelsäule oder Brustwirbelsäule auf.
  • Probleme beim Wasser lassen oder Stuhlgang

 

Die Anatomie der Wirbelsäule

 

  • Die Wirbelsäule setzt sich aus passiven und aktiven Halte- und Bewegungskomponenten zusammen.

 

Passiv: Wirbelkörper, Bandscheiben,Wirbelgelenke, Gelenkkapseln, und Bänder

 

Die Bandscheibe

 

Bandscheiben bestehend aus dem inneren Kern (Nucloeus pulposus )und dem äusseren Ring (Anulus fibrosus) Der äussere Bereich besteht zum grossen Teil (60 %) aus Kollagentyp 1 und ist zum grossen Teil für Stabilität bei Zug, Rotation und der Verbindung zwischen den Wirbelkörpern zuständig. Der innere Kern besteht zum grossen Teil aus Proteoglykanen und Glykosaminoglykanen, diese nehmen Wasser auf und wirken wie ein Polster auf Stösse und sind der gewichtstragende Bereich der Bandscheibe.

 

Aktiv: Muskeln und Sehnen

 

Über das Nervensystem wird die Haltung und Bewegung der Wirbelsäule registriert und über das aktive System gesteuert.

 

Wenn das passive, aktive oder aber das Nervensystem einer Fehlfunktion oder Störung unterliegt, kann dies zu Schmerzen oder Funktionsstörungen der anderen Systeme führen.

 

Untersuchung

Als erstes wird eine Besprechung der zurückliegenden Krankheitsgeschichte und Beschwerden / Krankheitszeichen durchgeführt.

 

  • Eine Schmerzskala wird erstellt
  • Es werden alltägliche Bewegungen (Transfers/Lagewechsel) getestet und dabei soll der Patient seine Beschwerden beschreiben, wenn sich diese verstärken oder aber reduzieren. (Sitz, Stand, Finger zum Boden) bewegen.
  • Danach wird die Lendenwirbelsäule in verschiedene Ausgangsstellungen gebracht und es wird dokumentiert wann die Beschwerden sich verschlechtern.
  • Aufgrund der Hypothese aus den vorherigen Untersuchungen können nun spezifische Tests durchgeführt werden.
  • Sollte man auf Grund der klinischen Tests auf einen Bandscheibenvorfall schliessen, kann ein MRI Bild zur Absicherung durchgeführt werden.

 

Behandlung

 

Die konservative Physiotherapie kommt dann zum Einsatz, wenn keine Lähmungen, Blasen- und Mastdarmstörungen auftreten.

Die konservative Physiotherapeutischen Behandlung sollte in der akuten Phase darauf ausgerichtet sein, das geschädigte oder überdehnte Gewebe zu entlasten.

In Untersuchungen fand man heraus, dass durch übermässige Dehnung des Nerven dessen Durchblutung reduziert wird und es dadurch zur Nervenzellschädigung kommt. Daher ist zu beachten, dass bei gebeugter Lendenwirbelsäule eine 20 Prozentige Verlängerung des Nervs und dadurch eine erhebliche Dehnung auf das Nervenzellgewebe entsteht. Daher sollte das Sitzen vermieden werden und dem Patienten schnellstmöglich gezeigt werden wie er seine Lendenwirbelsäule streckt. Die Heilung der Bandscheibe kann man in drei Phasen teilen:

 

1.Entzündungsphase: Diese dauert ca. 5 Tage, wenn sie ohne weitere Schädigung abläuft. Hierbei kommt es zu einer akuten Entzündungsreaktion im Gewebe.

 

In dieser Phase sollte der Patient eine entsprechende Aufklärung über den Bandscheibenvorfall erhalten und in entlastenden Ausgangsstellungen ohne Nervendehnung bewegen bzw. lernen sich zu stabilisieren, sodass er relativ schmerzfrei z.B aus dem Bett aufstehen kann. Bettruhe ist nicht empfohlen, es sollte immer wieder gegangen werden und die Zeit die man ohne Schmerzen gehen kann, sollte gemessen werden,sodass man langsam steigern kann. Sitzen sollte vermieden werden. Unterstützende Massnahmen wie Kryotherapie, Tensstrom und schmerzlindernde Medikamente können diese Phase unterstützen. Häufig bestehen am Morgen mehr Schmerzen, weil das Gewebe durch Wasseransammlung in der Nacht mehr gedehnt wird. Und am Abend, weil die Bandscheibe nicht mehr genügend Wasser im Kern hat und so die Höhe der Bandscheibe geringer wird, sodass das defekte Gewebe komprimiert wird und dadurch Schmerzen ausgelöst werden. Darauf ist der Patient hinzuweisen und es sollten entlastende Übungen und Ausgangsstellungen angeleitet werden.

 

2.Übergangsphase: Diese dauert ca. 21 Tage, innerhalb dieser Phase klingt die Entzündung immer mehr ab und neues Gewebe wird aufgebaut .

 

Der Patient sollte in dieser Phase lernen wie er sich rückengerecht bewegt bzw. den Rücken stabilisiert. In entlastenden Ausgangsstellungen kann mit der Reaktivierung der Muskulatur begonnen werden, hierfür eignet sich besonders gut die PNF Methode. Es sollte besonders mit umliegenden Gelenken gearbeitet werden, häufig liegen hier auch Defizite der Beweglichkeit, Kraft, Koordination und des Körpergefühls vor, sodass es zu weiterlaufenden Belastungen in die Lendenwirbelsäule kommt und so Schmerzen ausgelöst werden. Schmerzfreie physiologische Bewegungsabläufe müssen geschult und immer wieder wiederholt werden. Besonderes Augenmerk sollte aber auf die Aufrichtung der LWS in entlasteten Ausgangsstellungen gerichtet werden. Weiterhin sollte nur schmerzfreies Gleiten des Nervengewebes stattfinden.

 

3.Stabilisierungsphase ab Tag 21: Diese Phase dauert 60 bis 360 Tage. Das Gewebe wandelt sich um und die ursprüngliche Belastbarkeit wird wieder hergestellt.

 

In dieser Phase kann man beginnen das Gewebe auch in höheren und belastenden Ausgangsstellungen zu trainieren. Auch die Rotation und Seitneigung der Lendenwirbelsäule kann wieder forciert werden. Alle Transfers und das Gehen mit aufgerichteter Lendenwirbelsäule wird geübt. Die Ergonomie beim Sitzen auf der Arbeit und im Auto wird angeleitet. Weiterhin ist darauf hinzuweisen, dass sitzen eher negativ ist und immer wieder Steh- und am besten Gehpausen eingelegt werden müssen. Ein regelmässiges Training sollte angeleitet und gefördert werden, um eine weitere oder erneute Schädigung zu vermeiden.

 

Häufige Fragen während der Therapie sind:

 

  1. Wann bin ich wieder vollkommen fit oder belastbar?
  2. Wann habe ich keine Schmerzen mehr?
  3. Wann habe ich meine Kraft wieder zurück?

 

Zu 1.

Grundsätzlich ist man nach 60 bis 360 Tagen nach Bandscheibenvorfall wieder voll belastbar, je nach Alter und Nebenerkrankungen und körperlicher Verfassung.

 

Zu.2

Die Heilung des Nervengewebes ist noch relativ unerforscht. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Nerv ausreichend durchblutet ist und sich im Laufe der Behandlung an die normalen körperlichen Bewegungen anpasst ohne Beschwerden auszulösen. Daher kann man nicht genau sagen wann die Beschwerden vollkommen verschwunden sind, es ist häufig davon abhängig wie lange das Nervengewebe bereits zu wenig mit Nährstoffen versorgt wurde und dadurch geschädigt wurde. Im Mittel sind die Beschwerden nach 360 Tagen und bei regelmässigem Training um 90 % reduziert.

 

Zu3.

Bezüglich der Kraft kann man bereits gute Prognosen treffen.

In einer Studie konnte festgestellt werden, dass abgeschwächte Muskeln bei der konservativen Therapie eine gute Kraftentwicklung haben und nur selten ein dauerhafter Kraftverlust zurückbleibt.

 

Operative Therapie

 

Die operative Therapie kommt in erster Linie dann zum Einsatz, wenn schwere Lähmungen oder auch Blasen-/ Mastdarmstörungen im Zusammenhang mit einer Querschnittsymptomatik vorliegen, da es durch diese Beschwerden zu dauerhaften schweren Schädigungen kommen kann. Auch kann eine Operation durchgeführt werden, wenn die konservative Therapie über längeren Zeitraum zu keiner Linderung der schmerzhaften Beschwerden führt. Das genaue Vorgehen können Sie mit Ihrem Arzt, Orthopäden und Neurochirurgen besprechen.

 

Laut Leitlinie: Sind Massage, Wärme, nicht zu empfehlen. Auch Strom hat nur einen sehr geringen Evidenzgrad.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass nach einem Bandscheibenvorfall ein regelmässiges Training unumgänglich ist, um weitere Schädigungen zu vermeiden. Wir bei Physiotherapie Actiway in St. Gallen beraten Sie gern zu diesem Thema. Auch können Sie bei uns an speziellen Rückenkursen teilnehmen, um die dauerhafte Stabilität und Belastbarkeit Ihres Rückens im Alltag zu gewährleisten.

 

Quellen:

  • Leitlinie Bandscheibenvorfall LWS (http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/033-048.html)
  • Diagnostik und Therapie bei Bandscheibenschäden (Michael Weller und Doris Brötz)
  • Wikipedia Bandscheibenvorfall

 

Was tun bei LWS Schmerzen?

Was tun bei ISG Beschwerden?-Hilfe bei ISG/SIG Schmerzen- Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Was tun bei ISG / SIG Beschwerden? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Sicher haben Sie auch schon häufiger gehört, dass sich jemand das ISG (Iliosacrales Gelenk) blockiert oder ausgerenkt hat. Wissenschaftler haben in einer Zusammenfassung aus verschiedenen Studien der letzten Jahre nun zu bedenken gegeben, dass eine Blockade  des ISG sehr unwahrscheinlich ist. Somit ist auch die Manipulation oder das Lösen der Blockierung durch Therapeuten nicht erfolgsversprechend.

Die wissenschaftlichen Fakten über die Beweglichkeit des ISG oder SIG / Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

  • Das SIG ist grundsätzlich stabil! (Vleeming et al., 1990a,b; Snijders et al., 1993a).
 
 
  • Das SIG ist dafür gemacht, Kräfte zu übertragen (Kapandji, 1982; Gray and Williams, 1989) und kann unter normalen Bedingungen enorme Kompressionskräfte sicher weiterleiten! (Snijders et al., 1993a).
 
 
  • Im SIG findet kaum Bewegung statt: Ohne Gewichtsbelastung max. 2,5° (Sturesson et al., 1989; Brunner et al., 1991; Jacob and Kissling, 1995; Vleeming et al., 1992a,b, Kibsgard et al 2017), noch deutlich weniger unter Gewichtsbelastung (im Schnitt 0,2° Rotation, Sturesson et al., 2000)!
 
 
  • Bewegungen des SIGs können nicht reliabel durch manuelle Palpation erfasst werden, insbesondere nicht unter Gewichtsbelastung (Sturesson et al., 2000; van der Wurff et al., 2000a,b). Aufgrund seiner anatomischen Bauweise sind intraartikuläre Verschiebungen innerhalb des SIGs kaum möglich. Keine Studie, bei der ein valides Messsystem zum Einsatz kam, konnte je eine Fehlstellung des SIGs nachweisen – tatsächlich ist das Gegenteil der Fall (Tullberg et al., 1998)!
 
 
  • Veränderungen des Beckens, die klinisch zu beobachten sind, sind wahrscheinlich sekundäre Ergebnisse durch eine veränderte Muskelaktivierung und Zugbelastung und keine Stellungsveränderungen innerhalb des SIGs (Tullberg et al., 1998)!
 
 
  • Keine Studie mit einer validen Messmethodik hat jemals gezeigt, dass eine Beckenmanipulation die Position der Beckengelenke verändern kann (Tullberg et al., 1998) – eine Schmerzreduktion durch solche Verfahren ist das Ergebnis einer nozizeptiven Inhibition durch neuro-inhibitorische Faktoren oder einer veränderten muskulären Aktivierung (Wright, 1995; Pickar, 2002)!
 
 
  • Eine asymmetrische Laxität des SIGs (keine GRÖSSERE LAXITÄT) stand mit moderaten bis ausgeprägten Schmerzen bei Frauen mit schwangerschaftsassoziiertem Beckengürtelschmerz in Zusammenhang (Damen et al., 2001). Eine generelle Laxität ist nicht mit einem solchen Beckengürtelschmerz assoziiert (Damen et al., 2001)!
 
 
  • Wenn klinische Zeichen für einen reduzierten Kraftschluss sprechen (positiver ASLR), dann findet die vermehrte Bewegung an der Symphyse statt, nicht im SIG (Mens et al., 1999). Wahrscheinlich tragen Torsionskräfte, die im SIG auftreten zur SENSIBILISIERUNG von Gewebestrukturen bei!
 
 
  • Schmerzen am SIG können durch eine klinische Untersuchung diagnostiziert werden (Laslett et al., 2003; Young et al., 2003; Petersen et al., 2004; Laslett et al., 2005a,b). Dazu gehört Schmerz, primär im inferioren Sulcus des SIGs, positive Schmerzprovokationstests und die Abwesenheit von schmerzhaften LWS-Einschränkungen!
 
 
  • Das SIG verfügt über eine Palette an Muskeln, die über eine Kompression zu seiner Kontrolle beitragen (Kraftschluss) , so die Beckenstabilität (höhere Stiffness) steigern und damit eine effektive Kraftübertragung über das Becken ermöglichen (Vleeming et al., 1990a,b, 1995; Snijders et al., 1993a,b; ; Snijders et al., 1998; Damen et al., 2002; Richardson et al., 2002; O’Sullivan et al., 2002a; Pool-Goudzwaard et al., 2004; van Wingerden et al., 2004; Mens et al., 2006; Snijders et al., 2006)!
 
 
  • SIG-Problematiken können sowohl mit exzessiver als auch reduzierter motorischer Aktivierung der lumbo-pelvikalen Muskulatur in Verbindung stehen (O’Sullivan et al., 2002a; Hungerford et al., 2003; Pool-Goudzwaard et al., 2005; O’Sullivan und Beales 2007)!

Fazit:

Aus diesen Untersuchungen geht hervor, dass ISG Beschwerden eher ein Problem der muskulären Kontrolle oder aber der Lendenwirbeläule sind. Eine entsprechende Untersuchung und spezifische aktive Bewegungtherapie sollte bei diesen Beschwerden angewendet werden.  Für Weitere Informationen sind wir bei der Physiotherapie Actiway in St. Gallen gerne für Sie da.
Was tun bei LWS Schmerzen?

Hilfe bei Arthrose in der Schulter – welche Behandlung bei Schulterschmerzen? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Hilfe bei Arthrose in der Schulter – welche Behandlung bei Arthrose? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway. Was ist eine Schulterarthrose eigentlich? Die Schulterarthrose oder auch Omarthrose genannt ist eine degenerative (nicht heilbare) Erkrankung des Schultergelenks. Es gibt Verletzungen und Erkrankungen bei denen die Schulterarthrose gehäufter auftritt. Es  müssen nicht immer direkt Beschwerden wie Schmerzen und Bewegungseinschränkung auftreten, wenn eine Schulterarthrose vorliegt. Treten solche Krankheitszeichen auf, ist eine Therapie notwendig. Um die Arthrose Beschwerden zu behandeln stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bei der Physiotherapie Actiway werden Sie beraten, welche Behandlungen bei Arthrose zur Anwendung kommen. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin bei der Physiotherapie St. Gallen und bekommen Sie sofort Hilfe bei Arthrose in der Schulter.

Als Omarthrose (aus gr. ὦμος (omos) ‘Schulter’ und Arthrose) wird ein Gelenkverschleiß im Schultergelenk bezeichnet. Bei dieser Arthroseart kommt es zu einem Abrieb von Knorpel im Oberarmkopf und/oder der Schultergelenkspfanne.

Hilfe bei Arthrose in der Schulter – welche Behandlung bei Arthrose? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway
Hilfe bei Arthrose in der Schulter – welche Behandlung bei Arthrose? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Hilfe bei Arthrose in der Schulter – welche Behandlung bei Schulterschmerzen? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Bei der Schulterarthrose verschleisst das Schultergelenk. Diese Arthrose in der Schulter ist weniger häufig als eine Arthrose, im Hüft- oder Kniegelenk. Das liegt daran, dass die Schulter nur das Gewicht des Armes trägt oder beim abstützen belastet wird und dadurch weniger Gewicht tragen muss.

Schmerzen der Schulter bei Menschen zwischen 60 und 65 Jahren werden in fünf bis zwölf Prozent der Fälle durch eine Schulterarthrose verursacht. Es sind mehr Männer als Frauen von einer Arthrose in der Schulter betroffen.

 

Die möglichen Ursachen der Arthrose des Schultergelenkes – Hilfe bei Arthrose in der Schulter. 

Wie bei jeder Arthrose-Form unterscheidet man auch bei der Schulterarthrose eine primäre von einer sekundären Form.

Primär:

Die Ursache der primären Schultergelenksarthrose ist nicht geklärt. Es wird vermutet, dass verschiedene Faktoren zusammenkommen müssen, um eine Arthrose im Schultergelenk hervorzurufen. Bedeutend sind unter anderem erbliche, genetische und mechanische Aspekte. Wird der Arm etwa auf Schulter – Niveau angehoben, belastet man das Schultergelenk am stärksten. Bewegungen in dieser Position des Armes könnten daher eher zu einer Arthrose-Schulter führen. Wenn man häufig mittleres bis Schweres Gewicht auf Schulter-Niveau heben muss, steigt das Risiko einer Schulterarthrose noch weiter. Menschen die im Beruf häufig mit den Armen über Kopf arbeiten müssen, haben vermutlich ein erhöhtes Risiko an einer Schulterarthrose zu erkranken.

Sekundär:

Von sekundärer Schulterarthrose spricht man, wenn die Arthrose als Folge einer anderen Erkrankung auftritt. Ein krankheits- oder Unfall beschädigtes Schultergelenk kann nämlich weniger stark belastet werden als ein gesundes. So kann eine sekundäre Schulterarthrose schon bei geringeren Belastungen entstehen.  

Hilfe bei Arthrose in der Schulter
Hilfe bei Arthrose in der Schulter

 

Eine Arthrose wird gefördert durch folgende Erkrankungen oder Einflüsse:

Instabilität des Schultergelenkes durch muskuläre Dysbalancen besonders der Rotatorenmanschette und knöcherne Formenvielfalt (Glenohumerale Instabilität) oder nach einem Unfall bei dem das Schultergelenk luxiert (ausgekugelt) ist.

  • Bruch des Oberarmknochens im Bereich des Schultergelenkes
  • Gelenkrheumatismus
  • Gelenkentzündungen verursacht durch Keime (septische Arthritis)
  • Absterben des Gelenkes Aufgrund von mangelnder Versorgung mit Nährstoffen  (Nekrose)
  • Erkrankungen des Knorpels (Chondromatose)
  • Muskelrisse im Bereich des Schultergelenkes (Rotatorenmanschette)
  • Zu lange Ruhigstellung nach Operationen oder nach konservativer Versorgung
  •  Zu weiche Sehnen oder Bänder, dadurch kann eine Instabilität entstehen und der Knorpel schneller abnutzen

      

Symptome der Schulterarthrose – Hilfe bei Arthrose in der Schulter

Alle Formen der Schulterarthrose haben gemein, dass der Verschleiß des Schultergelenks zu einem zunehmenden Verlust an Knorpelsubstanz zwischen dem Oberarmkopf und der Schulterpfanne und damit zu einem schmerzhaften aufeinander reiben der Gelenkflächen führt. Dadurch kommt es zu einer dauerhaften Bewegungseinschränkung in alle Bewegungsrichtungen etwa beim Abspreizen des Arms oder beim Heben über den Kopf sowie hinter den Rücken. Dies kann zur Schultersteife sowie zu zunehmenden Schmerzen der Schulter führen. Die Schmerzen treten im Anfangsstadium nur unter Belastung oder beim Liegen auf der Schulter auf, im fortschreitendem Verlauf auch in Ruhe und in der Nacht. Ein grosses Problem dieser Erkrankung ist, dass sie schleichend beginnt und von den Betroffenen am Anfang nicht immer ernst genommen wird. Am Anfang der Erkrankung sind die Einschränkungen ja nicht so groß. Der Erkrankte hat ab und an Schmerzen, die aber noch gut tolerierbar sind. Bleibt die beginnende Arthrose der Schulter jetzt aber unbehandelt, können diese Schmerzen deutlich zunehmen und zu weiteren Einschränkungen führen. Die Bewegungseinschränkungen, besonders für Rotationsbewegungen, sind in der fortgeschrittenen Phase am meisten auffällig. Diese Bewegungseinschränkungen können ebenfalls langsam, eher unbemerkt, auftreten. Im Endstadium berichten die Patienten, dass Überkopfarbeiten eine regelrechte Qual sein können. Die Schmerzen sind in Verbindung mit den Bewegungseinschränkungen eine sehr einschränkende Kombination für den Erkrankten und können den Alltag unter Umständen massiv erschweren. Der Betroffene nimmt häufig eine Schonhaltung ein und nutzt die erkrankte Schulter immer weniger. Durch diese Verringerung der Schulter-Aktivität steift die Schulter noch mehr ein und die schmerzhaften Beschwerden verschlimmern sich. Deshalb sollten die Betroffenen eine Arthrose des Schultergelenkes frühzeitig behandeln lassen.

Wer regelmässig Sport betreibt, wird die Einschränkungen, die bei einer Schulterarthrose entstehen, schneller bemerken. Denn die Schmerzen und die Bewegungseinschränkungen machen sich beim Sport schnell bemerkbar. Vor allem Sportler, die ein hohes Leistungslevel gewohnt sind, werden schnell eine Verschlechterung bemerken. Es betrifft jegliche Sportarten, bei denen das Schultergelenk eine Rolle spielt. Hierzu gehören Sportarten wie Volleyball, Handball, Tennis, Squash, Eishockey, Badminton, Baseball, Basketball. Die Kräfte, die bei diesen Sportarten auf den Schultergürtel und das Schultergelenk wirken, sind sehr gross. Bei regelmässig Schmerzen und/oder Bewegungseinschränkungen nimmt die Leistungsfähigkeit enorm ab.

Zusammenfassung der Symptome für eilige Leser

  • Schmerzen besonders beim Bewegen des Armes über Kopf oder beim Liegen auf der Schulter.
  • Bewegungseinschränkungen besonders der Rotationsbewegungen und Bewegungen über den Kopf, die schleichend auftreten und langsam immer mehr zunehmen.
  • Leistungsreduktion, Kraft- und Koordination- Einschränkungen im Alltag und Sport, besonders bei Sportarten wie Volleyball, Handball, Tennis, Squash, Eishockey, Badminton, Baseball, Basketball.  

Diagnose/Diagnostik – Hilfe bei Arthrose in der Schulter

Die sichere Stellung der Diagnose Schultergelenksarthrose erfolgt im Rahmen eines Gespräches zwischen dem Arzt und dem Betroffenen über dessen Beschwerden und Einschränkungen im Alltag. Danach wird eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Wenn die klinischen Zeichen, die sich aus dem Gespräch und der Untersuchung ergeben auf eine Arthrose schliessen lassen, kann ein Ultraschall der Gelenkflächen und ein Röntgenbild gemacht werden.

Die Röntgenbilder bei einer Arthrose geben Nachweis einer Gelenkspaltverschmälerung und von knöchernen Anbauten, es können auch der Gelenkpfannen-Verschleiss sowie die Deformierungen des Gelenkkopfes festgestellt werden. 

Ultraschall und MRI (Magnet/Resonanz/Tomographie) zur Beurteilung der Schultermuskeln( Rotatorenmanschette) und der Knorpeloberfläche.

CT: Computertomographie  Zur Beurteilung der Gelenkpfanne und des Gelenkkopfes auf knöcherner Ebene (deutlich höhere Aussagekraft als ein Röntgenbild)

Behandlung von Schulterarthrose – Welche Behandlung bei Schulterschmerzen?

Konservative (nicht operative) Therapie

Befindet sich der Gelenkverschleiß im frühen und mittleren Stadium, bestehen mehrere Möglichkeiten der konservativen Therapie. Der wichtigste Pfeiler der konservativen Therapie ist die Physiotherapie, diese hat einen hohen wissenschaftlich nachgewiesenen Effekt beim frühen und mittleren Stadium der Schulterarthrose. Das Ziel bei der physiotherapeutischen Behandlung ist es eine schmerzfreie/schmerzarme Beweglichkeit des Schulter herzustellen und zu erhalten.

Hierbei kann mit verschieden Therapietechniken wie PNF und manueller Therapie die Gelenkkapsel gedehnt und durch Erarbeitung der physiologischen Bewegungsabläufe die aktive Beweglichkeit und Kraft erhalten beziehungsweise wiederhergestellt werden. Bei den spezifischen Übungen wird auch auf eine gute Haltung und Bewegung der Brustwirbelsäule, des Oberkörpers und des Schulterblattes geachtet. Auch werden Gesamt- und Teilbewegungsabläufe erlernt, sodass ein harmonisches Zusammenspiel mit allen an der Bewegung beteiligten Komponenten gewährleistet ist und die Bewegungen wieder schmerzfrei oder schmerzarm durchgeführt werden können. Für Zuhause werden dem Patienten spezifische und dem Alltag angepasste Übungen gezeigt und während der Therapie sichergestellt, dass die Übungen auch gut umgesetzt werden können.Hierbei können Hilfsmittel wie Therabänder oder auch kleine Hantel eingesetzt werden.

Weiter ist es möglich entzündungs- und schmerzhemmende Medikamente einzusetzen.Dies hat neben der Physiotherapie einen hohen Empfehlungsgrad besonders bei starken Schmerzen. Auch kann eine Injektion mit entzündungshemmenden und das Gelenk schmierenden Präparaten gegeben werden. Die wissenschaftlichen Ergebnissen zur Injektionstherapie sind noch nicht klar.

Welche Behandlung bei Schulterschmerzen
Welche Behandlung bei Schulterschmerzen?

 

Operative Therapie

Die operativen Verfahren kommen erst zum Einsatz, wenn alle konservativen Verfahren ausgeschöpft und nicht mehr erfolgreich sind. Je nach Art der Abnutzung und Schweregrad der Arthrose kommen dabei verschiedene Möglichkeiten zum Einsatz.

Es ist möglich durch eine Schultergelenksspiegelung mit Spülung und Reinigung des Schultergelenkes (Gelenkstoilette) eine Verbesserung bezüglich der Schmerzen zu erzielen. Die Erfolgschancen dieses Eingriffs sind jedoch ungewiss und in zeitlicher Hinsicht nicht voraussagbar. Die wissenschaftlichen Ergebnisse zu diesem Verfahren sind umstritten.

Wenn weniger invasive Methoden wie die Gelenkspiegelung versagen, sollte jedoch eine Kunstgelenkersatzoperation an der Schulter erwogen werden. Je nach Art der Abnutzung kommen verschiedene Operationsmethoden und Prothesenmodelle in Frage:

  • Der Oberflächenersatz am Oberarmkopf
  • Die “klassische” Schultergelenkstotalprothese
  • Die sogenannte Umkehrprothese (Inverse Schulterprothese, Delta Prothese, Grammontprothese)

Um genaueres über den Einbau dieser Prothesen und deren Vor- und Nachteile zu erfahren, befragen sie Ihren Orthopäden. Über die Nachbehandlung und die Behandlungsdauer können sie uns bei der Physiotherapie St. Gallen bei Actiway gerne ansprechen.

Hilfe bei Arthrose in der Schulter – welche Behandlung bei Schulterschmerzen? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

 

Physiotherapie – Orthopädie – Neurologie – Geriatrie – St. Gallen –

Jetzt Termin vereinbaren bei Actiway – Hier bekommen Sie Hilfe bei Arthrose in der Schulter

Feldlistrasse 2, 9000 St. Gallen

Tel. 071/52 52 502

Email kontakt@actiway.ch

 

Die richtige Ernährung bei Arthrose – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

 

Säureüberschuss verursacht Entzündungen:

Auch das Ernährungsverhalten hat einen entscheidenden Einfluss auf die Gelenke: Bei der Verdauung von Zucker und tierischen Fetten produziert der Körper Säuren. Der Haken dabei: eigentlich mag er es lieber leicht “basisch”. Das gewünschte Säure-Basen-Gleichgewicht wird hergestellt, wenn der Körper sich basisch wirksame Mineralstoffe (Kalzium) zur Unterstützung holt. Eine nährstoffarme und säurebetonte Ernährung hat einen Säureüberschuss zur Folge. Es werden Säuren im Organismus eingelagert, welche dort Entzündungen verursachen. Zusätzlich wird der Neuaufbau des Knorpels gehemmt. In beiden Fällen werden die Gelenke negativ  beeinflusst.

Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen
Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen

 

Welche Nährstoffe sind wichtig um den Säure Basenhaushalt wieder herzustellen:

  • Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin
  • Vitamin D3
  • Vitamin K
  • Zink, Selen, Kupfer und Mangan
  • Omega-3-und 12 Fettsäuren
  • Kalzium

Hilfe bei Arthrose in der Schulter – welche Behandlung bei Schulterschmerzen? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen

Jetzt Termin vereinbaren bei Actiway

 

Was tun bei LWS Schmerzen?

Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz – Wie kann man seine Beweglichkeit trainieren? Kraft und Beweglichkeitstraining in St. Gallen

Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz – Wie kann man seine Beweglichkeit trainieren? Kraft und Beweglichkeitstraining in St. Gallen. Den fördernden Einfluss körperlichen Trainings & Bewegung zur Vorbeugung von Beschwerden des aktiven & passiven Bewegungsapparates ist wissenschaftlich erwiesen. Ein bewegungsarmer Lebensstil kann weitreichende sowie schwere Folgen auf ihre Gesundheit haben. Jetzt alles über gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz bei Actiway erfahren.

Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz – Wie kann man seine Beweglichkeit trainieren? Kraft und Beweglichkeitstraining in St. Gallen

Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz - Wie kann man seine Beweglichkeit trainieren  Kraft und Beweglichkeitstraining in Sankt Gallen
Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz – Wie kann man seine Beweglichkeit trainieren ? Kraft und Beweglichkeitstraining in St. Gallen

 

Kraft und Beweglichkeitstraining – Volkskrankheit Rückenschmerzen

Das Volksleiden Nummer eins. 80 Prozent der Schweizer haben mindestens einmal im Leben Rückenbeschwerden. Gut zwei Drittel aller Menschen mit Rückenproblemen haben Beschwerden im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule. Im Fachjargon wird von „Lumbago“ („Lendenlähmung“) oder „Lumbalgien“ (Lendenschmerz) gesprochen, im Volksmund redet man manchmal vom „Hexenschuss“.

Unter einem Hexenschuss, medizinisch als Lumbagolokales Lumbalsyndrom oder Ischiassyndrom bezeichnet, versteht die unmedizinische, volkstümliche Sprache einen plötzlich auftretenden, stechenden und anhaltenden Schmerz,[1] insbesondere im Lendenwirbelbereich, mit nachfolgenden Bewegungseinschränkungen. – Wikipedia Hexenschuss Definition zur Frage “Was ist ein Hexenschuss?”

Was tun gegen Hexenschuss?

Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz
Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz

 

Gerade an unsere Lendenwirbelsäule werden besondere Ansprüche gestellt. Je weiter unten ein Wirbel in unserer Wirbelsäule sitzt, desto mehr Gewicht lastet infolge des aufrechten Ganges auf ihm. In Folge dessen sind Lendenwirbel weit dicker & stabiler gebaut als zum Beispiel Hals- oder Brustwirbel. Üblicherweise sind wir damit in der Lage auch schwere Hebetätigkeiten durchzuführen, ohne dass dabei unserer Wirbelsäule geschadet wird.

Speziell Fehlhaltungen, etwa durch gebeugtes Sitzen, mangelnde Bewegung & Übergewicht tragen dazu bei, dass Teile unserer Rückenmuskulatur verkümmern. Durch den dauerhaften Druck, welcher auf den Zwischenwirbelscheiben lastet, nimmt ihr Wassergehalt ab, sie verlieren an Elastizität & flachen ab. Dadurch lockern sich zwischen den Wirbeln verlaufenden Bandstrukturen & betroffenen Wirbelsäulenabschnitte werden instabil. Diese eingetretene Instabilität wird nun durch eine verstärkte Anspannung unserer Rückenmuskulatur ausgeglichen. Eine Überanstrengung der Muskulatur & der daraus resultierenden Schmerzen ist die Folge. Stress & psychischer Anspannung können diese noch verstärken. Oft führen diese Beschwerden wieder zu Schon- & Fehlhaltungen, welche Verspannungen & Schmerzen hervorrufen. Es entsteht ein Teufelskreis.

Jedem Patienten mit Schmerzen ist also zu raten, dass er sich so schnell wie möglich wieder bewegt & seinen Körper stets trainiert – sodass er den alltäglichen Belastungen gewachsen ist.

Wie kann man seine Beweglichkeit trainieren?

Wie kann man seine Beweglichkeit trainieren? Bei dem Kraft und Beweglichkeitstraining in Sankt Gallen wird als erstes sichergestellt, dass der Betroffene ausreichend & genau auf seine Situation angepasst informiert wird. Oberstes Ziel ist es, dass sich der Schmerzpatient wieder aktiv & schmerzfrei im Alltag bewegen kann. Um eine Linderung dieser akuten Beschwerden herbeizuführen, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Wie kann man seine Beweglichkeit trainieren ?
Wie kann man seine Beweglichkeit trainieren ?

Das Bewegungstraining wird bei akuten Schmerzen durch physikalische Massnahmen wie Elektrotherapie & Eisanwendung unterstützt. Diese reduzieren den Schmerz, regen den Stoffwechsel an & lösen so den Muskelhartspann. Eine verkürzte Muskulatur muss beim Beweglichkeitstraining durch Dehnübungen optimiert werden. Diese beeinträchtigt in der Regel die Bewegungsabläufe sowie die Haltung des Schmerzpatienten. Hier spielt unsere Angst beim Bewegen, einen Schmerz auszulösen, eine übergeordnete Rolle. In einem weiteren Schritt ist es notwendig muskuläre Dysbalancen durch eine stetige Kräftigung der Rumpf- & Extremitätenmuskulatur zu trainieren.

Um eine langfristige, schmerzfreie Verbesserung im Alltag zu erreichen, wird ein individuelles Bewegungstraining erstellt & stetig angepasst. Anfangs werden alle Kraft und Beweglichkeitsübungen nur unter therapeutischer Aufsicht durchgeführt. Wird das Bewegungstraining gut beherrscht, können alle Beweglichkeitsübungen bei unsin der Physiotherapiepraxis in Sankt Gallen oder zuhause selbständig durchgeführt werden.

Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz – Wo kann man seine Beweglichkeit trainieren?

Physiotherapie – Orthopädie – Neurologie – Geriatrie – St. Gallen – Actiway

Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz

Jetzt Termin vereinbaren bei Actiway

Feldlistrasse 2, 9000 St. Gallen

Tel. 071/52 52 502

Email kontakt@actiway.ch

Kraft und Beweglichkeitstraining in Sankt Gallen
Kraft und Beweglichkeitstraining in St. Gallen

Warum ist Bewegung im Alter so wichtig?

  • Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz – Rückenschmerzen verschwinden – 80 Prozent der Rückenbeschwerden rühren von einer zu schwachen Rückenmuskulatur. Die einzig wirksame Massnahme zur Vorbeugung & Therapie ist gesundheitsorientierte Bewegung & spezifisches Krafttraining
  • Wie kann man seine Beweglichkeit trainieren? – Die Kraft u. Beweglichkeit schwindet – je fitter Sie sind, umso mehr Kraft steht Ihnen im Alltag zur Verfügung. Das Beweglichkeitstraining unterstützt Sie wieder aufrechter zu Gehen,  Treppen wieder mit mehr Leichtigkeit zu überwinden & mehr Kraft und Beweglichkeit für Tätigkeiten ihrer Wahl zu haben
  • Kraft und Beweglichkeitstraining in St. Gallen – Knochen im höheren Alter – Eine der Hauptursachen von Altersbeschwerden liegt im Verlust unserer Muskelmasse & dem Knochengewebe. Damit schwindet unsere Kraft & es erhöht sich die Gefahr, dass unser Knochen bricht. Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz gibt Ihnen wieder ihre Kraft & Kontrolle über ihren Körper. Das Risiko von Stürzen & Knochenbrüchen sinkt erheblich.
  • Sie verhindern Knochenschwund (Osteoporose) – nicht nur unsere Muskeln & Sehnen, sondern auch unsere Knochen reagieren auf dosierten Widerstand, indem sie stärker werden.
  • Sie erholen sich schneller – das Kraft u. Bewegungstraining  stimuliert den Aufbaustoffwechsel. Damit verkürzt sich unsere Rehabilitationszeit, z.B. nach Operationen, beträchtlich.

Nutzen Sie das Kraft und Beweglichkeitstraining in Sankt Gallen

Physiotherapie Actiway bietet Kraft und Beweglichkeitstraining in St. Gallen für Menschen, welche sich in jedem Alter fit u. gesund halten wollen. Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz enthält Übungen mit dem Pezziball u. dem Theraband. Diese Kleingeräte tragen zu einem koordinativen sowie funktionellen Bewegungstraining bei. Dabei wird keines ihrer Körperteile verschont & selbst unsere Tiefenmuskulatur wird angeregt. Ein Präventionstraining um seine Beweglichkeit zu trainieren.

Ein abgestimmtes Anspannungs- & Entspannungsprogramm ist ein weiterer Bestandteil des Kurses. Das Kraft und Beweglichkeitstraining in St. Gallen findet in kleinen Gruppen von maximal vier Personen statt. Die Ziele der Beweglichkeitsübungen sind eine Verbesserung unserer Ausdauer, Steigerung unserer Kraft u. Beweglichkeit für den Rücken u. unserer Extremitäten, sowie des Gleichgewichtes. Auch wenn sie an Erkrankungen wie zum Beispiel Osteoporose, Arthrose oder länger andauernden subakuten Rückenbeschwerden leiden, sind sie bei uns gut aufgehoben, da wir das Kraft und Beweglichkeitstraining in St. Gallen ganz genau an ihre Beschwerden anpassen.

Das Kraft und Beweglichkeitstraining in Sankt Gallen besteht aus individuellen & auf ihre Beschwerden abgestimmten Beweglichkeitsübungen mit & ohne Trainingsgeräte. Für das gesundheitsorientierte Bewegungstraining am Gerät stehen Ihnen hochwertige Rehageräte der Firma Frei zur Verfügung. Die Einweisung sowie Erstellung eines auf Sie abgestimmten Trainingsplanes, wird durch einen erfahrenen Physiotherapeuten durchgeführt & dauert 1 mal 60 Minuten. Dieser wird stetig an ihre Ansprüche & Fortschritte angepasst.

Übrigens…

Jegliche Leistungen für gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz werden durch die Schweizer Krankenkasse getragen. Bei abweichenden Leistungen werden Sie durch Ihren Therapeuten aufgeklärt. Sie haben natürlich auch die Möglichkeit, alle Leistungen selbst zu bezahlen.

Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining Schweiz online oder telefonisch unter Tel.: 071/52 52 502 oder einfach eine Email an kontakt@actiway.ch

 

 

Was tun bei LWS Schmerzen?

Was ist entzündungshemmende Ernährung? Welche Nahrung ist entzündungshemmend? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Was ist entzündungshemmende Ernährung? Welche Nahrung ist entzündungshemmend? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway. Kann man durch richtige Ernährung Entzündungen hemmen u. so den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen? Ja, richtige Ernährung hat einen positiven Einfluss auf den Verlauf von Rehabilitation u. Regenerationsfähigkeit des Körpers. Diese Erkenntnisse sind anhand von zahlreichen Studien zu diesem Thema wissenschaftlich untersucht worden. Es gibt zahlreiche Hinweise auf den positiven Effekt der richtigen Ernährung auf Faszien, Bindegewebe sowie Schmerzen der zum Beispiel bei Arthrose auftritt. Jetzt mehr über entzündungshemmende Ernährung erfahren.

Was ist entzündungshemmende Ernährung? Welche Nahrung ist entzündungshemmend? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Was ist entzündungshemmende Ernährung ? Welche Nahrung ist entzündungshemmend ? Tipps vom Physiotherapeuten in St Gallen bei Actiway
Was ist entzündungshemmende Ernährung? Welche Nahrung ist entzündungshemmend? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Was ist entzündungshemmende Ernährung?

Bei einer ausgeglichenen Ernährung sollte darauf geachtet werden, dass Wirkstoffe in unsere Nahrung integriert werden, welche nachweislich eine entzündungshemmende u. antibakterielle Wirkung haben. Entzündungsfördernde Nahrungsmittel sollten in Ihrem Alltag zunehmend reduziert werden. Actiway gibt Ihnen Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen .

Welche Nahrung ist entzündungshemmend?

Gesättigte- und ungesättigte Fettsäuren – Omega 9 Fettsäuren, die man in Olivenöl, Nüssen oder Avocados findet, wirken entzündungshemmend. Drei Esslöffel Olivenöl (ca. 50 Milliliter) haben die gleiche schmerzsenkende Wirkung wie 200 mg Ibuprofen. Es sollte aber ein qualitativ hochwertiges Olivenöl genommen werden, um eine entzündungshemmende Wirkung zu erzielen. Ein gutes Olivenöl erkennt man an dieser Bezeichnung: Natives Olivenöl, extra vergine sowie kalt gepresst.

Welche Ernährung ist entzündungsfördernd?

Man sollte nicht zu viel Olivenöl zu sich nehmen, 50 Milliliter entsprechen 400 Kilokalorien. Auch sollte auf andere entzündungsfördernde Fettträger verzichtet werden. Entzündungsfördernde Nahrungsmittel sind zum Beispiel, Omega 6 Fettsäuren. Diese findet man in Maiskeimen-, Soja-, Distel-, Sonnenblumen- & Weizenkeimöl. Auch gesättigte Fettsäuren, die man in Wurst, Sahne, Schokolade, Frittierfett sowie zahlreichen Milchprodukten findet, sind nicht zu empfehlen.
Warum ist entzündungshemmende Ernährung sinvoll?

  • diese Ernährung fördert und unterstützt die Gewebeheilung
  • entzündungshemmende Ernährung fördert die Regeneration nach Operationen und Unfällen -vorbeugend und nachhaltig
  • um Arthrosebeschwerden oder akute und chronische Schmerzen zu lindern
  • entzündungshemmende Ernährung ist gesund und steigert das allgemeine Wohlbefinden – sie fühlen sich kraftvoller und zufriedener
  • Tipps vom Physiotherapeuten in Sankt Gallen bei Actiway – entzündungshemmende Ernährung verringert die Ausschüttung von Antioxidantien und verlangsamt so den Alterungsprozess unseres Körpers

 

Was ist entzündungshemmende Ernährung ? Welche Nahrung ist entzündungshemmend ? Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Physiotherapie – Orthopädie – Neurologie – Geriatrie – St. Gallen – Actiway

Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen

Jetzt Termin vereinbaren bei Actiway

Feldlistrasse 2, 9000 St. Gallen

Tel. 071/52 52 502

Email kontakt@actiway.ch

 

Welche Nahrung ist entzündungshemmend?

Capsaicin

Das entzündungshemmende Capsaicin steigert unsere Durchblutung, erweitert unsere Gefässe u. wirkt schmerzlindernd. Man findet es in Paprika, Chili, Peperoncini. Auch in allen Pfeffersorten ist es enthalten. Das Capsaicin bindet sich an den Schmerzrezeptor u. reduziert auftretende Beschwerden u. wirkt dadurch entzündungshemmend.

Capsaicin (abgekürzt CPS) ist ein in verschiedenen Paprika-Arten natürlich vorkommendes Alkaloid, das bei Säugetieren durch Wirkung auf spezifische Rezeptoren einen Hitze- oder Schärfereiz und damit verbunden die Freisetzung von Neuropeptiden wie Substanz P hervorruft. Chemisch ist Capsaicin ein Fettsäureamid, genauer das Vanillylamid der Fettsäuretrans-8-Methyl-6-nonensäure.

Mehr erfahren

Was ist entzündungshemmende Ernährung?
Was ist entzündungshemmende Ernährung?

Welche Nahrung ist entzündungshemmend?

Curcumin

Welche Nahrung ist entzündungshemmend? – Curcumin findet man in Safran, Curry u. Kurkuma. Studien konnten zeigen das Curcumin genauso entzündungshemmend wirkt wie zahlreiche Medikamente. Nur ohne deren Nebenwirkungen. Curcumin ist öllöslich. Daher sollte es mit frisch gepresstem Leinöl verbunden werden. Es wirkt noch besser in Verbindung mit Capsaicin, daher immer ein wenig Pfeffer an Curry- sowie Safrangerichte geben.

Entzündungen und Karzinogenese

Curcumin wirkt durch die Hemmung der Enzyme Cyclooxygenase-2Lipoxygenase und NO-Synthase entzündungshemmend.[8]Eine schmerzlindernde Wirkung von Curcumin konnte u. a. bei Patienten mit Knie-Arthrose nachgewiesen werden.[9] Eine Verminderung von Entzündungen wird zugleich als Ursache der krebshemmenden Wirkung angenommen.[8] Eine krebshemmende Wirkung ließ sich ebenfalls experimentell belegen: Curcumin kann Darmpolypen zurückdrängen und damit Darmkrebs vorbeugen, wie eine Studie mit Patienten mit familiärer adenomatöser Polyposis (bei dieser Erbkrankheit bilden sich Hunderte von Polypen im Darm, unbehandelt entwickelt sich Darmkrebs) zeigte. Durch die Einnahme von Curcumin ging die Zahl der Polypen um 60 % zurück. Die Größe der verbliebenen Polypen reduzierte sich im Schnitt um 50 %

 

Zink – Spurenelement mit grosser Wirkung

Welche Nahrung ist entzündungshemmend?Zink ist neuesten Forschungen zufolge ein Spurenelement, welches grossen Einfluss auf unsere Reparatur u. Regeneration des Gewebes hat. Man findet es in Eigelb, Kürbiskernen, Pilzen, Leinsamen, Nüssen, Kakao, Rindfleisch, Meeresfrüchten sowie im Grüntee. Zur besseren Aufnahme von Zink sollte man gleichzeitig Vitamin C sowie eiweisshaltigen Lebensmitteln zu sich nehmen.

Zimt gegen Zucker

Welche Nahrung ist entzündungshemmend? – Zimt gegen Zucker; ein hoher Blutzuckerspiegel fördert Entzündungen & beschleunigt alle Alterungsprozesse. Zimt kann einen erhöhten Blutzuckerspiegel senken. Laut einer Studie konnte innerhalb von 40 Tagen der Nüchternblutzucker bei einer Verzehrmenge von 1 – 6 Gramm um bis zu 30 Prozent gesenkt werden.  Zu empfehlende Menge: ein halber Teelöffel Zimt pro Tag.

Tipps vom Physiotherapeuten in St Gallen bei Actiway
Tipps vom Physiotherapeuten in Sankt Gallen bei Actiway

Ingwer – ein ergänzendes Anti-Entzündungsgewürz

Was ist entzündungshemmende Ernährung? – Verschiedene Inhaltstoffe des Ingwers verhindern den Umwandlungsprozess von Arachidonsäure in den entzündungsfördernden Botenstoff Leukotrien B4. Andere Ingwerwirkstoffe können freie Radikale abfangen. Empfohlene Dosierung: ein 1 cm dickes Stück klein schneiden u. mit heissem Wasser als Tee überbrühen.

Ingwer-Wikipedia

Der Inhaltsstoff [6]-Gingerol hemmt die Expression des Enzyms Cyclooxygenase-2, welches Entzündungsreaktionen z. B. bei Arthrose und Rheuma vermittelt.[14] Bei der Behandlung von Arthrose-Patienten konnte mit Ingwer-Auszügen die gleiche Schmerzlinderung wie mit Ibuprofen erzielt werden.[15]

Dunkle Schokolade – unsere spezielle Empfehlung

Was ist entzündungshemmende Ernährung? – Diese braune Nascherei kann wie ein Medikament wirken. Gerbstoffe & pflanzlichen Inhaltstoffe (Polyphenole) sind nicht nur für den bitteren Geschmack einer dunklen Schokolade verantwortlich. Sie schützen den Körper vor freien Radikalen & Entzündungen. Schon in niedriger Konzentration blockieren Schokoladen- Inhaltstoffe das Enzym( Cyclooxigenase), das Arachidonsäure in Entzündungsstoffe umwandelt. Empfohlen werden kann aber nur dunkle Schokolade ab 70 Prozent Kakaogehalt. Je dunkler, desto höher auch der Anteil an schützenden Gerbstoffen sowie Polyphenolen.

Schweizer Forscher konnten nachweisen, dass die Polyphenole aus der Schokolade im Magen nicht abgebaut werden, sondern ins Blut gelangen, wo sie ihre schützende Wirkung entfalten können. Aktuelle Untersuchungen zeigten, dass nach dem Genuss von dunkler Schokolade im Blut der Gehalt an Schutzstoffen ( Antioxidantien ) deutlich ansteigt. Allerdings enthält auch dunkle Schokolade reichlich Fett, daher ist die empfohlene Tagesmenge ein kleines Stück.

Welche Nahrung ist entzuendungshemmend?
Welche Nahrung ist entzündungshemmend?

Süsse Kirschen – lecker und gesund

Eine Studie vom Journal of Nutrition hat ergeben, dass Süsskirschen, die von Juni bis August in Saison sind, entzündungshemmend wirken können. Speisen mit süssen Kirschen helfen dabei, die Entzündungsparameter des Körpers wie zum Beispiel das (C-Reaktive Protein) zu unterbinden. Zusätzlich stellt es eine Prophylaxe von kardiovaskulären Erkrankungen, Diabetes, Arthritis u. manchen Krebserkrankungen dar.

Mehr erfahren

Hülsenfrüchte – darf auf dem Teller nicht fehlen

In Linsen, Kichererbsen, Erbsen sowie Bohnen sind viele Proteine enthalten. Eine Untersuchung der Penn State University hat ergeben, dass durch das Essen von Hülsenfrüchten, entzündungsauslösenden Faktoren reduziert werden. Auch kann die Insulinresistenz gesteigert werden u. dadurch das Risiko senken an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Dunkles Blattgemüse – der nährstoffreiche Genuss

Was ist entzündungshemmende Ernährung? – Dunkles Blattgemüse sollte regelmässig ein Teil unserer Ernährung sein. Es soll auf Herzkrankheiten sowie anderen Entzündungskrankheiten eine positive enzündungshemmende Wirkung haben. Grünkohl, Spinat, Brunnenkresse, Blattkohl sowie Brokkoli gehören zu den nährstoffreichsten Lebensmittel, die man geniessen kann.

Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen online oder telefonisch unter Tel.: 071/52 52 502 oder einfach eine Email an kontakt@actiway.ch

 

Was tun bei LWS Schmerzen?

Was tun bei beginnender Arthrose im Knie? – Der richtige Sport bei Arthrose – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Was tun bei beginnender Arthrose im Knie? – Der richtige Sport bei Arthrose – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway. Kniearthrose ist zunächst eine Erkrankung des Gelenk-Knorpels im Knie. Knorpel ist eine weiße Substanz, welche für die Gleitfähigkeit eines Knochens im Knie sorgt. Für die zentrale Funktion des Knorpels bei der Entstehung von Kniearthrose sorgen Knorpelzellen. Diese bilden nämlich um sich herum ein stark wasserhaltiges u. elastisches Bindegewebe.

Was tun bei beginnender Arthrose im Knie? – Der richtige Sport bei Arthrose – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Was tun bei beginnender Arthrose im Knie? - Der richtige Sport bei Arthrose - Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway
Was tun bei beginnender Arthrose im Knie? – Der richtige Sport bei Arthrose – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Wenn bei einer Arthrose diese Zellen absterben, kann dieses elastische Bindegewebe nicht mehr gebildet oder regeneriert werden.

Gesunder Knorpel sieht aus wie das Innere einer Kokosnuss: Weiß, saftig sowie elastisch. Gelenk-Knorpel ohne Kniearthrose hält durch Zähigkeit auch dem Druck von vielen hundert Kilo mühelos stand. Gelenkknorpel ohne Kniearthrose ist so einzigartig glatt, dass sogar die Reibung zweier Eisblöcke gegeneinander höher ist.

Diese Belastbarkeit ist im Kniegelenk auch besonders wichtig:  ein Oberschenkelknochen (Femur), Schienbeinknochen (Tibia) sowie die Kniescheiben bilden das Kniegelenk. Eine Belastung im Kniegelenk ist so hoch, dass zusätzlich zum Gelenkknorpel auch die Menisken als Kissen zwischen den Knochen Stöße dämpfen, um die Belastung des Gelenks zu mindern.

Was tun bei beginnender Arthrose im Knie?

Der Verlauf bei beginnender Arthrose kann bei unterschiedlichen Patienten sehr verschieden sein. Viele Patienten haben sogar bis hin zu höhergradigen Knorpelschäden trotz Kniearthrose keine Knieschmerzen. Grund: Erst wenn die Knorpelschicht bei beginnender Arthrose bis auf den Knochen abgetragen ist, also am Ende des degenerativen Prozesses, treten massive Symptome wie Steifheit, Entzündung oder Gelenkschmerzen auf. So kann auch die schmerzfreie Belastbarkeit des Kniegelenkes, etwa beim Wandern oder Sport, auch mit einer Kniearthrose noch möglich sein. Das Krankheitsstadium bei Kniegelenksarthrose kann also weder durch die Aussagen des Patienten, noch durch den bildgebenden Befunden eindeutig festgestellt werden.

Was tun bei beginnender Arthrose im Knie?
Was tun bei beginnender Arthrose im Knie?

Stadien bei beginnender Arthrose im Knie

Kniearthrose im Stadium 1 – frühes Stadium: starker Knorpelschaden, Verkleinerung des Gelenkspalts im Röntgenbild, Veränderungen am Knochen unter dem zerstörten Knorpel, dennoch bemerken viele Patienten noch keine Symptome, dies bezeichnet man als stumme Arthrose im Knie.

Kniearthrose im Stadium 2 – Fortgeschrittenes Stadium: Entzündungen im Gelenk, Belastungs- sowie Anlaufschmerz, tiefe deutliche Knorpelschäden, Entzündungen (aktivierte Kniearthrose auch als Arthritis bezeichnet) , viele Betroffene haben erst jetzt Leidensdruck.

Kniearthrose im Stadium 3 – Spätes Stadium: Knorpelflächen sind zerstört, starke Entzündungen des Gelenks, es kommt zur Bildung von knöchernen Auswüchsen (Osteophyten), Muskelverkürzungen & Verhärtungen, erhebliche Bewegungseinschränkungen bis zur Versteifung des Kniegelenkgelenkes.

Der Begriff Arthrose (Syn. Arthrosis deformansaltgriech. ἄρθρον arthron ‚Gelenk‘ und lat. deformare ‚verstümmeln‘) bezeichnet nach einer nichtamtlichen Definition in Deutschland einen „Gelenkverschleiß“, der das altersübliche Maß übersteigt.

Ursachen der Arthrose im Knie – Der richtige Sport bei Arthrose – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Die Kniearthrose ist nicht nur altersbedingt. Denn während bei manchem Siebzigjährigen die Kniegelenke noch prima im Stand sind, zeigen sie bei anderen Menschen bereits mit Dreissig deutliche Verschleißerscheinungen im Bereich des Knorpels. Viele verschiedene Ursachen können die Entstehung einer Kniearthrose begünstigen. Zunächst werden zwei verschiedene Formen einer Kniearthrose unterschieden: Sind äußere Faktoren an der Entstehung von Gelenkabnutzung beteiligt, sprechen Mediziner von einer sekundären A. im Knie. Manchmal lassen sich aber auch überhaupt keine Gründe dafür finden, warum die Erkrankung bei einer Person auftritt  in diesem Fall sprechen die Mediziner von einer primären Kniearthrose.

Ursachen einer Sekundären Arthrose im Knie – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

  • Vorerkrankungen wie Sportverletzungen begünstigen eine A. im Knie – Was tun bei beginnender  Arthrose im Knie?
  • Fehlstellungen angeboren oder erworben wie X u. O Beinstellungen können zu eine Kniearthrose beitragen – Der richtige Sport bei Arthrose
  • Anhaltende Belastungen z.B aus beruflichen Gründen. Fliesenleger bekommen häufig Kniearthrose – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway
  • Entzündliche Gelenkerkrankungen können den Knorpel schädigen & eine Kniearthrose (Arthritis) begünstigen. (Rheuma)

Übergewichtige Patienten haben eine ungünstigere Langzeitperspektive mit Arthrose im Knie: Sie erhalten im Schnitt 10 -13 Jahre früher eine Prothese.

Als Ursache für eine Kniearthrose wird auch eine zu einseitige Ernährung vermutet konnte aber bisher nicht nachgewiesen werden.

Bei der Verdauung von Zucker sowie tierischen Fetten produziert unser Körper Säure. Eigentlich mag es unser Körper lieber leicht “basisch”. Um das Säure-Basen-Gleichgewicht wiederherzustellen, holt er sich Unterstützung von basischen Mineralstoffen, wie zum Beispiel Kalzium. Daher sollte man immer genug basische Mineralstoffe zu sich nehmen.

Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Merke:

Kniearthrose u. Gelenkverschleiß werden eher durch Vernachlässigung unserer Muskulatur & unserer Gelenke als durch Überlastung unseres Gelenkapparates verursacht.

Der richtige Sport bei Arthrose

Symptome bei beginnender Arthrose im Knie:

  • Belastungs- & Anlaufschmerz im späteren Stadien auch Ruheschmerz
  • Eingeschränkte Beweglichkeit
  • Schwellung mit Gelenkerguss bei Reizzuständen

Konservative Therapie bei beginnender Kniearthrose – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

  • nicht-steroidale Antirheumatika sowie Tramadol, wird bei einer Kniearthrose eine sehr gute Wirkung bescheinigt
  • Eine starke positive Empfehlung bei Arthrose erhalten außerdem spezielle Physiotherapie und auf Muskelstärkung angelegtes Haltungs- u. Bewegungstraining
  • Moderater Gewichtsverlust. “Die Betonung liegt auf moderat”
  • Speziellen Bandagen gegen Arthrose zur Stützung des Kniegelenks
  • Unterarmgehstützen zur Entlastung des Knies bei Kniearthrose
  • Einlagen für  Schuhe, welche einen Teil der beim Gehen auf das Bein und damit auf das Knie einwirkenden Kräfte absorbieren sowie den Gelenkknorpel bei beginnender Arthrose im Knie entlasten
  • Kälteanwendungen bei Reizzuständen durch eine Kniearthrose (hierbei kann aber nur teileweise eine Empfehlung abgegeben werden, im Moment noch keinen eindeutigen Beweis für eine Wirksamkeit gibt.)
  • Elektrotherapie gegen die Schmerzen bei Arthrose (hierbei kann aber nur teileweise eine Empfehlung abgegeben werden, im Moment noch keinen eindeutigen Beweis für eine Wirksamkeit gibt.)

Welche Therapie wenden unsere Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway bei beginnender Kniearthrose an?

  • Wir führen eine Analyse, Untersuchung sowie eine Dokumentation durch
  • Wir machen eine Beratung und Aufklärung über Ihre Erkrankung
  • Wir planen mit Ihnen Ihre Therapieziele und deren Massnahmen
  • Unsere Therapie ist aktiv, um Aktivität, Selbständigkeit zu fördern und verborgene Potenziale zu wecken
  • Wir arbeiten funktionell sowie physiologisch, um unsere Muskeln, Gelenke, Weichteile u. Bewegungsabläufe optimal zu trainieren
  • Mit physikalischen & manuellen  Massnahmen, mobilisieren wir unsere Gelenke, lindern Schmerzen, Schwellungen, um die Heilung zu unterstützen
  • Sie trainieren selbständig, um Ihr Behandlungsergebnis zu festigen
  • Alltagsbezogen, um Sie für Ihren Alltag vorzubereiten

Was tun bei beginnender Arthrose im Knie? – Der richtige Sport bei Arthrose – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway

Physiotherapie – Orthopädie – Neurologie – Geriatrie – St. Gallen – Actiway

Der richtige Sport bei Arthrose – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen

Jetzt Termin vereinbaren bei Actiway

Feldlistrasse 2, 9000 St. Gallen

Tel. 071/52 52 502

Email kontakt@actiway.ch

Folgende Ernährung wird bei beginnender Kniearthrose durch die Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway empfohlen:

  • Wenig Fleisch und Eier essen
  • Obst und Gemüse essen
  • Vollkorn essen
  • Vitamin- E, C sowie Selen essen
  • Vitamin D zum Beispiel über das Sonnenlicht
  • Jeden Tag 1 gramm Calcium über den Tag verteilt
  • Genug Trinken 2-3 Liter Wasser pro Tag

    Der richtige Sport bei Arthrose
    Der richtige Sport bei Arthrose

Merke: Nicht Rauchen (Rauchen vermindert den Sauerstoff im Knorpel und in den Gelenkhäuten)

Der richtige Sport bei Arthrose

Auch bei beginnender Arthrose hat  richtiger Sport in vielerlei Hinsicht einen günstigen Einfluss auf die Kniearthrose. Wichtig ist dabei die richtige Sportart zu finden, die zur eigenen gesundheitlichen Situation genau passt. Ein Grundsatz heißt : Viel bewegen und moderat belasten. Fließende Bewegungen mit gezieltem Krafteinsatz, die gleichmäßig das Gelenk bewegen sind ideal.

Sport trotz Schmerzen bei beginnender Arthrose im Knie – Der richtige Sport bei Arthrose 

Um Spass an  Bewegung bei Knie Arthrose zu haben, sollte man weitgehend schmerzfrei sein. Medikamente können hierbei helfen. Hierbei berät sie ihr Arzt.

Welche Bewegungsformen sind geeignet? – Der richtige Sport bei Arthrose im Knie

Grundsätzlich sind Bewegungsformen geeignet, die betroffene Gelenke mit moderater Belastung bewegen – Der richtige Sport bei Arthrose:

Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway
Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen bei Actiway
  •  Schwimmen wenn möglich Rückenschwimmen
  • Ski-Langlauf
  • Wandern
  • Radfahren

Nicht empfohlen bei beginnender Arthrose im Knie – Der richtige Sport bei Arthrose:

  • Fußball spielen
  • Handball spielen
  • Basketball spielen
  • Volleyball spielen
  • Squash spielen
  • Tennis spielen
  • Skifahren

Was tun bei beginnender Arthrose im Knie? – Der richtige Sport bei Arthrose – Tipps vom Physiotherapeuten in St. Gallen

Jetzt Termin vereinbaren bei Actiway